GZIP-Komprimierung
GZIP ist ein verbreitetes Komprimierungsverfahren, das der Server auf textbasierte Ressourcen wie HTML, CSS und JavaScript anwendet, bevor sie an den Browser gesendet werden. Die komprimierten Dateien sind deutlich kleiner, oft um 60 bis 80 Prozent, was die Übertragungszeit verkürzt und Bandbreite spart.
Die Komprimierung läuft über den HTTP-Header Content-Encoding ab. Der Browser signalisiert mit Accept-Encoding, welche Verfahren er unterstützt, und der Server liefert die Antwort entsprechend komprimiert aus. Der Browser entpackt die Daten anschließend automatisch. Aktiviert wird GZIP serverseitig, etwa über die Server-Konfiguration oder ein vorgelagertes CDN.
Eine modernere Alternative ist Brotli, das bei vergleichbarem Aufwand oft eine höhere Komprimierungsrate erreicht. Für die Performance einer Website ist aktivierte Komprimierung ein einfacher und wirkungsvoller Hebel, der Ladezeit und Core Web Vitals positiv beeinflusst.